H o m e     I m p r e s s u m      S u c h e

abrundung

 

 

 

 

 

Banner_gemisch306

 




 

 

 

 


Information über den Beruf des Fachangestellten für Bäderbetriebe und des Schwimmmeisters

Viele Badegäste haben ein falsches Bild von den Beruf des ,,Bademeisters” . Oft besteht das Vorurteil, dass der so genannte Bademeister den angenehmsten Job der Welt hat, der den ganzen Tag nur am Becken steht oder sitzt, zwischendurch mal ins Wasser springen und sich von der Sonne bräunen lassen kann. Deshalb soll auf dieser Seite der Beruf des Fachangestellten für Bäderbetriebe und der des Schwimmmeisters näher erläutert werden.

Wie in jedem Beruf gibt es auch hier unterschiedliche Ausbildungsstufen.

- Rettungsschwimmer (Hilfskräfte) -

Ein Rettungsschwimmer verfügt über eine Ersthelfer- und eine Wasserrettungsausbildung. Sie befähigt ihn zum Aufsichtsdienst an Schwimm- becken, an Badeseen und an Ost- und Nordsee. Viele Rettungsschwimmer sind ehrenamtlich tätig, es gibt aber auch hauptamtliche Rettungsschwimmer.

- Fachangestellte für Bäderbetriebe (Geselle, Fachkraft) -

Fachangestellte für Bäderbetriebe müssen eine Ausbildungszeit von 3 Jahren absolvieren. Die Hauptausbildung beinhaltet die Fachbereiche Bädertechnik - Wasseraufbereitung, Rettungslehre – Erste Hilfe, Verwaltung – Organisation – Recht, Animation, Betreuung und Umgang mit dem Badegast. Früher betrug die Ausbildungszeit 2 1/2 Jahre und am Ende der Lehrzeit erhielt man den Titel ,,Schwimmmeistergehilfe”. Da sich das Aufgabengebiet der Fachkräfte erweitert hat, wurde die Ausbildungszeit verlängert. Die Ausbildung wurde um die Ausbildungsbereiche ,,Animation, Organisation eines Badebetriebs und Betreuung der Badegäste erweitert.

- Geprüfte/r Schwimmmeister/in oder Meister/in für Bäderbetriebe -

Nach einer 3- bis 4-jährigen Tätigkeit als Fachkraft kann man eine Ausbildung zum Schwimmmeister absolvieren. Der Schwimmmeister ist daher mit einem Handwerksmeister gleichzustellen . Die Ausbildungszeit beträgt 4 bis 5 Monate und beinhaltet die Lehrbefähigung, Fachkräfte auszubilden, die Kompetenzerweiterung auf den Ausbildungsgebieten Verwaltung – Organisation – Recht, sowie der Führung und Organisation eines Badebetriebes.

Die Aufgaben und Tätigkeiten der Fachkräfte und Meister können je nach Struktur und Mitarbeiteranzahl von Badebetrieb zu Badebetrieb variieren. Das Aufgabengebiet umfasst Reinigungs- und Pflegearbeiten der Bädereinrichtungen, Umgang mit der Bädertechnik, Aufsicht des Badebetriebs, Verwaltungs- und Kassierertätigkeiten, sowie Animation (durchführen von Kursen und Veranstaltungen) und Organisation im Schwimmbad.

Dieser Beruf birgt wie einige andere Berufe, auch unregelmässige und lange Arbeitszeiten, einen hohen Verantwortungsgrad und in den meisten Fällen keinen Sommerurlaub sowie Wochenend- und Feiertagsarbeit, mit sich. Download Infoblatt

Ingo Ortel
Schwimmmeister 

 

 

 

 

 

Copyright © Bädergesellschaft Wertheim mbH / 2006 - Layout Ingo Ortel

I Download I I Auswertung I I Kontakt I